Gedanken ausrichten

Liebe Freunde,
In den letzten Tagen hatte ich viel Ruhe und Stille. Oft habe ich gar nichts gedacht und meiner Enkeltochter zugesehen, wie sie die GROSSEN „Krapfen“ (Karpfen) im See gefüttert hat. Die tauchten bei Anzeichen von Futter sofort auf. (das nennt man Konditionierung). Manchmal aber tauchten Gedanken auf und ich habe versucht konstruktiv und kreativ zu denken. Das Ergebnis will ich mit Euch teilen.

Wie wichtig ist es Dir wirklich?

Wenn man die Geschichte vom Wundermann aus „The Secret“ gehört hat (er stürzte mit seinem Flugzeug ab und kam als „Gemüse“ ins Krankenhaus, laut Ärzten mit keiner Chance auf Genesung) und die Geschichte von Joe Dispenza, der nach einem Sportunfall eine schwere Wirbelsäulenverletzung hatte und eine Operation ausschlug, (eine Entscheidung, die seinen Ärzten verrückt erschien) und in zwölf Wochen wieder auf seinen Beinen stand, dann zeigt sich hier EINES vollkommen deutlich:
Beide Männer hatten sich entschieden wieder gesund zu werden und beide Männer haben ihre GEDANKEN vollkommen und eindeutig auf dieses Ziel ausgerichtet. Sie ließen keinen Gedanken zu, der eine Zukunft einschloss, in der sie sich als invalid sahen. Beide Männer waren in einer sehr misslichen Lage. Sie hatten also keine Zeit, zuerst mal ein Philosophiekolloquium abzuhalten und sich gründlich und über viele Monate zu überlegen, ob oder ob nicht. Zwangslagen, wie schrecklich auch immer – scheinen manchmal unsere Kräfte zu mobilisieren, weil wir hier nur mehr die Wahl zwischen „schlecht“ und „gut“ haben. Wie schon sooft ausgedrückt, ist es dem Himmel gleichwertig, welche Wahl wir treffen, weil wir in jedem Fall geliebt sind und früher oder später zurückkehren in einen körperlosen Zustand der Harmonie, des Friedens und der Schönheit.
Doch für unsere menschliche Evolution ist es keinesfalls gleichwertig. Es macht einen RIESENUNTERSCHIED, ob es Menschen gibt, die uns vorleben wie es geht und uns lehren, wie wir unsere Kräfte konstruktiv und hilfreich für uns und das Ganze einsetzen. ES macht einen RIESENUNTERSCHIED, ob wir die Wunder erleben oder nicht. Es macht einen großen Unterschied, ob wir die Chance erhalten zu lernen, wie es geht.
Und was ein Mensch kann – ist allen anderen zugänglich, denn wir sind nicht getrennt. Allerdings werden wir nur lernen, wenn wir das auch wirklich WOLLEN.
Wie viele Gedanken entschlüpfen uns einfach, die sich mit negativen Dingen befassen, mit dem was nicht ist, was uns mangelt, auf welche Weise wir unglücklich sind etc…
Wir bemerken sie oft gar nicht, weil wir sie so gewohnt sind…
Wie meine Freundin Gabriella unlängst bemerkte, fühlt es sich sehr fremd an, reine klare affirmative Gedanken zu denken. Wir müssen uns also von Zeit zu Zeit fragen: Wie wichtig ist es mir wirklich, eine klare Wahl für Gesundheit, Wohlbefinden aber auch eine klare Wahl für mein Potential meinen Genius zu treffen, um zu geben, was ich zu geben habe. (Und natürlich auch um zu empfangen, worum ich gebeten habe)
Jeder von uns wird zustimmen, dass wir neu denken wollen, aber wie viel Disziplin legen wir in diese Aufgabe? Wie schnell sind wir wieder abgelenkt. Wenn ich mich selbst beobachte, dann ist es vor allem die „Sorge“ (= Angst) um die Menschen, die ich liebe, die mich in einen gnadenlosen Ego-Zustand zurückwirft. Das ist einer der Gründe, warum ich immer mehr um Anonymität bemüht bin, damit ich dieser Falle entgehe. Was mich selbst betrifft, so bin ich inzwischen ziemlich entspannt.
Ich habe klar gewählt und diesen Weg will ich gehen. Ich will dazu beitragen, dass wir in aller Hingabe an unser wahres Wesen, die Gesetzmäßigkeiten anwenden, die uns zu einer neuen Welt verhelfen. Wenn wir zu den beiden oben genannten Männern zurückblicken, so war auch noch eines deutlich: in ihrer Entscheidung waren sie ALLEIN. Sie wussten  (da keine Ihnen entsprechende Hilfe im Außen angeboten wurde), dass sie auf sich gestellt waren und Hilfe aus dem Inneren beziehen mussten. Sie wussten, dass ihr Glaube stark genug sein musste und sie wussten, dass das Geheimnis der Heilung in ihren eigenen Gedanken lag. Beide gingen durch eine tiefe Krise und  beide kreierten nicht aus der Angst, aus dem Mangel sondern aus der Sicherheit dessen, was sie wollten. Beide haben sich entschieden, das, was sie als Heilung erfahren haben,  mit den Menschen zu teilen und die Kunde in die Welt zu tragen. (Da fällt mir gleich noch Clemens Kuby ein, der ebenfalls seine Geschichte der Heilung einer Querschnittslähmung beschreibt. All diesen tapferen Menschen der herzlichste Dank, dass sie ihre Geschichte veröffentlicht haben und uns damit einen großen Dienst erwiesen) Heißt das nun, dass wir alle Krisen brauchen?  Nein, natürlich nicht, doch es scheint so, dass sie kräftig mithelfen, uns in ein neues Gleis zu bringen.
Wir wissen um den Placebo-Effekt. Viele Menschen erfahren Heilung, wenn sie an die Wirkung des Arztes, des Medikamentes glauben. Ihr Glaube an Heilung ist stark, doch er ist noch im Außen festgemacht. Sie und so viele von uns haben noch nicht gelernt, dass wir es sind, dass es die Selbstheilungskräfte in uns sind, die Heilung hervorbringen. Statt das zu lehren, was Placebo als Chance in sich birgt, hat die Medizin darauf verzichtet und verwendet das Wort Placebo selten in einer wertschätzenden Art und Weise.

Ist es nicht an der Zeit, dass wir uns KLAR und EINDEUTIG dafür entscheiden, all das anzuwenden, was wir inzwischen wissen und erfahren haben?
Dankbarkeit
Klare, hilfreiche Gedanken
Kraftvolle, gute Gefühle kultivieren
Unsere Fähigkeit neu und kreativ zu denken zu schulen.
Eine Zukunft IM JETZT entwerfen, die uns entspricht

Damit dies gelingen kann, brauchen wir Stille und Sammlung. Die Welt kann sehr laut sein und dröhnt uns medial ständig zu, tausende Informationen, Regeln, was und wie und wann….zu tun ist.
Dabei ist es in Wirklichkeit so einfach.
Wie können wir uns motivieren, dabei zu bleiben?

Dazu Spirit im O-Ton:

Es hilft Euch sehr, liebe Freunde, wenn ihr auf das Gute ausgerichtet bleibt, das ihr erfahren wollt. Anders als viele Eurer spirituellen Lehrer, die ausschließlich das Jetzt betonen, halten wir viel von der so genannten Zukunft. Sie hilft Euch in die richtige Richtung zu schauen.
Es stimmt, dass alles im JETZT geschieht, doch für Euer Menschsein ist es wichtig, Zukunft zu haben und zu gestalten. Eure Wünsche sind Kraftstoff im Tank. Bleibt also ausgiebig und immer wieder dabei die Zukunft in den schönsten, herrlichsten Farben und Tönen zu sehen und Euch Jetzt zu erfreuen, sie zu  kreieren. Macht das, wie es Filmregisseure machen. Erfindet Eure Szenen und gestaltet sie in aller Herrlichkeit. Während ihr das tut, werdet ihr Euch GUT FÜHLEN. Ihr werdet kraftvolle und dienende Gedanken denken und damit alles tun, was gebraucht wird. Gestaltet Eure Zukunftskreationen immer so, dass sie Euch und dem Ganzen dienen. Je mehr ihr zu geben habt umso mehr Freude werdet ihr daran haben. Spürt aber auch, was ihr empfangen wollt, denn im Empfangen seid ihr genauso kreativ wie im Geben.

Wir sind mit Euch.

…und ich wünsche allen schöne Sommertage

Greta

PS: Schaut Euch das Interview mit Joe Dispenza (youtube, conscious.tv ) an. Und vielleicht wollt ihr wieder aus dem Vollen schöpfen und die neuen Erkenntnisse der Quantenphysik genießen und weiterforschen, was uns zur Verfügung steht, um den Unterschied zu machen, zB: Videos mit Amit Goswami )
Die Tatsache, dass die Welt nicht so fest ist, wie sie scheint, macht vielen Angst, doch eigentlich ist sie Anlass zur Hoffnung, denn Veränderung und Wandel werden dann viel leichter möglich.

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Vielen Dank.

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