Ich möchte gerne ein Thema beleuchten, von dem mir scheint, dass es in der letzten Zeit „reif“ wird.
Über all die Jahre bin ich oft gefragt worden, ob ich nicht eine Ausbildung anbieten will, „Lichtarbeiter“, etc. Ich habe stets abgelehnt, weil ich finde, dass man sich nicht „spirituell“ ausbilden kann. Schließlich SIND wir Spirit und es geht mehr darum, sich zu erinnern, zu entdecken , zu entfalten – und zu wählen.
Viele Menschen im Lichtfluss haben über die Zeit ihren Wunsch entfaltet, die Arbeit auf ihre Weise zu tun und weiterzutragen. Sie tun das inzwischen auch mit Freude und Erfolg , die meisten integriert und eingebettet in ihren „Grundberuf“, manche haben sich explizit dafür entschlossen und einen neuen Beruf gegründet.
Einige tun es still und leise, in dem sie auf einem Berggipfel/unter dem Apfelbaum/in der Hängematte sitzen und ihr Licht in die Welt strahlen, andere bereiten sich darauf vor, indem sie ihre Vision zulassen und dabei bleiben.
Meiner Meinung besteht das Geheimnis einer guten Arbeit darin, dass wir sind, was wir tun, auf jeden Fall immer mehr werden, was wir tun. Das ist für mich die einzige „Ausbildung“, die ich für profund halte. Alles andere sind Hilfen auf dem Weg.
Wir müssen bereit sein zu verkörpern, was wir geben und authentisch sein, sonst wird Lichtarbeit wieder zu einem Konzept. Wir können nicht kontrollieren, wie sich die Arbeit entfaltet, wir müssen sie zulassen und uns gleichzeitig immer weiter entwickeln. Nur so kann die Arbeit kreativ bleiben. Viele wollen Heiler „werden“, sich aber dabei nicht verändern, das einzige, was dann passiert, ist Spaltung, oder eine Art von auserwähltem Denken. Manche wollen sich nicht dem Wandel unterziehen, der gebraucht wird, um in der Evolution fortzuschreiten. Wer sich wirklich dem Wandel anheim stellt und sein heilendes Potential leben will, geht durch Phasen und Stufen einer Entwicklung, die vorerst ganz die eigene Person betrifft. Bewusstheit und Begabung müssen Hand in Hand gehen und sich integrieren. Person und Berufung werden eins…
Da jeder Mensch anders ist, wird sich das auch bei jedem anders zeigen.
An diesem Punkt ist wichtig, sich bewusst zu machen, wohin die Reise geht. Willst Du singen, tanzen, Freudenseminare abhalten. Willst Du einfach das heilende Licht durch Dich fließen lassen. Willst Du malen, schreiben etc… Wir spüren ja in uns gut, worauf wir Lust haben. Bist Du bereit, die Verantwortung dafür zu übernehmen und ZUZULASSEN, wie es sich dann durch Dich, für Dich und für den anderen kreiert, oder willst Du es kontrollieren?
Willst Du Macht, Ruhm, Geld? Ist die Arbeit Mittel zum Zweck, oder bist Du wirklich voller Hingabe, Dankbarkeit und Enthusiasmus? Bist Du bereit zu erkennen, dass Heilung immer für den Heiler und den zu Heilenden geschieht, dass Du Dich laufend mit verändern wirst? Dass alles was Du tust, in erster Linie Konsequenzen für Dich hat.
Fühlst Du Dich „berufen“?
Wenn ja, dann geh Deinen eigenen Weg. Jedes Kind kann heilen (die Erwachsenen haben es meistens verlernt) und die Hilfen und Inspirationen werden sich finden. Der Meister ist innen, die Hilfen zeigen sich im Außen und Du wirst des Weges geführt. Wahrhaftigkeit und Freude sind Wegweiser.
Willst Du z.B, wie eine Teilnehmerin ausgedrückt hat, mit den Mitmenschen auf „spielerische“ Art da sein und das Licht vermitteln, dann tu es – erhebe aber keinen Anspruch auf „Ernsthaftigkeit“. Wenn Spielen Dein Zugang ist, wirst Du sehr viel Spaß dabei haben und die Heilungen werden eben spielerisch geschehen. Bist Du ein Philosoph, wirst Du das Bedürfnis haben, Dich gedanklich auszudrücken und Deine Fähigkeit kraftvoll und heilsam zu denken wird sich mitteilen.
Deine Absicht und Dein Bewusstsein/Bewusstwerden bereiten den Weg.
Die Welt die wir sehen kann Heilung brauchen – das ist eines.
Aber Deinerseits Arme und Kranke zu brauchen, damit Du Heiler sein kannst – ist ein anderes.
Die stärkste Heilung ist immer noch die, den anderen geheilt zu sehen.
Da wir mit allem verbunden sind, was wir wahrnehmen, ist Heiler-sein ein Beruf, der sich möglichst schnell wieder überflüssig machen darf.
Kreieren, das ist es eigentlich, was sich in Berufung begeben darf und wohin die Arbeit zielt.
So frei zu sein, so im Frieden und der Freude, dass wir miteinander kreieren, was uns allen gut tut. Dann werden sich die Berufsbezeichnungen ändern:
Freudenbringer, Dankbarkeitscoach, Wunderfrau, Erfinder, Lach-anfaller, Meisterling, Lebenskunstfachfrau, „Spieler“, Bewusstwerder, Enthusiastin……
In diesem Sinne viel Vergnügen
Greta
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